WooCommerce: Der unsichtbare Open-Source-Riese der Online-Shopsysteme

Von den spektakulärsten Übernahmen Apples bis hin zum Aufkauf kleiner Startups: Wenn im digitalen Raum ein interessantes Projekt zu Geld gemacht wird und den Schirmherrn wechselt, stehen die Blogs und Zeitungen meist Schlange. Man sollte vermuten, dass der Verkauf des weltweit populärsten Shopsystems WooCommerce an Automattic – das Unternehmen hinter WordPress – im Mai dieses Jahres hohe Wellen schlagen würde. Immerhin 30 Millionen US-Dollar ließ sich Automattic-Gründer Matt Mullenweg das Geschäft kosten, damit war es die kostspieligste Übernahme der Unternehmensgeschichte.

WooCommerce der Scheinzwerg

Doch echte Resonanz gab es nur vereinzelt – denn WooCommerce wirkt auf den ersten Blick kleiner, als es ist. Wer im Internet nach Shopsystemen sucht, erhält einen breit gefächerten Überblick über Lösungen für die verschiedensten Handelsmodelle. WooCommerce wird dabei häufig nur wenig Aufmerksamkeit zuteil – Begriffe wie „Plug-In“ und „Freeware“ haften dem Programm an, die auf den ersten Blick das wahre Potential des Shopsystems hinter einer wenig exklusiv klingenden Wortwahl verbergen. Tatsächlich war die Software schon in der Eigenständigkeit ein enger Verbündeter von WordPress und seinen Anwendern. WooCommerce funktioniert nach einem ähnlichen „Baukastenprinzip“ wie das stetig erweiterbare WordPress: Die Grundfunktionen des Plug-Ins sind kostenlos erhältlich. Weitere können je nach Bedarf dazugekauft werden.

WooCommerce hat beim Mittelstand die Nase vorn

Wenngleich umsatzstarke Großunternehmen heute noch an historischen Alternativen wie z.B. Magento oder OpenCart festhalten werden, hat WooCommerce doch besonders beim Mittelstand die Nase deutlich vorn: Den früheren Marktführer Magento hat man inzwischen deutlich überholt, weltweit sind besonders auf kleineren Seiten im Vergleich zum ärgsten Konkurrenten mittlerweile deutlich mehr WooCommerce-Onlineshops im Einsatz und beweisen, dass „günstig“ und „billig“ keine Synonyme sind. Die Zahlen sind beachtlich: Die Anzahl der aktiven WooCommerce-Installationen hat die Million längst geknackt, und Matt Mullenweg geht davon aus, dass sich selbst nach konservativen Schätzungen noch mindestens 650000 WooCommerce-Shops aktuell in Benutzung befänden.

Ein Ende des Wachstums ist derweil nicht in Sicht – die steigende Popularität von WordPress dürfte den inzwischen hauseigenen Online-Shop für jedermann in ihrem Windschatten mitziehen.

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